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de:survey:mailing-spf [30.05.2019 21:44]
admin
de:survey:mailing-spf [30.08.2020 09:19] (aktuell)
admin [SPF-Eintrag ändern]
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 Wenn Sie eine Serienmail versenden möchten, warnt SoSci Survey evtl. vor einem "SPF-Record" für die Absenderadresse. SPF steht für [[https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Policy_Framework|Sender Policy Framework]] und bedeutet, dass festgelegt wurde, welche Mailserver E-Mails mit Ihrer Absenderadresse versenden dürfen. Wenn Sie eine Serienmail versenden möchten, warnt SoSci Survey evtl. vor einem "SPF-Record" für die Absenderadresse. SPF steht für [[https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Policy_Framework|Sender Policy Framework]] und bedeutet, dass festgelegt wurde, welche Mailserver E-Mails mit Ihrer Absenderadresse versenden dürfen.
  
-Zum Beispiel hätten Sie die Absenderadresse ''name@example.com''. Jetzt möchte das Unternehmen hinter example.com natürlich nicht, dass z.B. Spammer oder Betrüger E-Mails mit ihrer Absenderadresse versenden. Technisch wäre dies problemlos möglich, deshalb wurden SPF-Records erdacht. Solch ein SPF-Eintrag für ''example.com'' könnte z.B. festlegen, dass nur der Mailserver des Unternehmens example.com, welcher die IP-Adresse 203.0.113.7 hat, E-Mails für diese Domain versenden darf.+Zum Beispiel hätten Sie die Absenderadresse ''name@example.com''. Jetzt möchte das Unternehmen hinter example.com natürlich nicht, dass z.B. Spammer oder Betrüger E-Mails mit ihrer Absenderadresse versenden. Technisch ist so ein Missbrauch problemlos möglich, deshalb wurden SPF-Records erdacht. Angenommen, dass das Unternehmen //Example.com// die IP-Adresse 203.0.113.7 besitzt und unter dieser IP-Adresse einen Mailserver betreibt. Dann könnte der Administrator von //Example.com// einen SPF-Eintrag für die Domain ''example.com'' hinterlegenwonach nur dieser spezifische Mailserver E-Mails versenden darf, deren Absenderadresse auf ''...@example.com'' endet.
  
-Wenn Sie nun eine Serienmail mittels SoSci Survey versenden, wird diese standardmäßig über den Mailserver von SoSci Survey verschickt. Dieser passt nicht zum SPF-Eintrag, deshalb klassifiziert ein Spamfilter beim Empfänger die E-Mail als Betrugsversuch. Dies ist für den Rücklauf in aller Regel nicht zuträglich. Es gibt hier unterschiedliche Lösungen.+Wenn ein Mitarbeiter der Marketing-Abteilung von //Example.com// nun SoSci Survey für eine Kundenbefragung nutzt und (vollkommen legitim) eine Serienmail mittels SoSci Survey versendet (mit der Absenderadresse ''marketing@example.com''), wird diese standardmäßig über den Mailserver von SoSci Survey verschickt. Der SoSci-Mailserver kontaktiert den Mailserver, welcher für die Mailadresse des E-Mail-Empfängers verantwortlich ist (z.B. ''gmail.com''). Der empfangende Mailserver prüft, ob zum Absender ''marketing@example.com'' ein SPF-Eintrag existiert und wird fündig. Der SoSci-Mailserver passt aber nicht zu diesem Eintrag, entsprechend wird die E-Mail als vermeintlicher Betrugsversuch abgewiesen oder es steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Spam-Klassifizierung. Dies ist für den Rücklauf in aller Regel nicht zuträglich. Es gibt hier unterschiedliche Lösungen.
  
  
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 Die einfachste Lösung besteht darin, die Serienmail nicht unter der eigenen Mailadresse zu versenden, sondern mit einer Mailadresse von SoSci Survey (z.B. ''mailer@soscisurvey.de''). In der Serienmail wird Die einfachste Lösung besteht darin, die Serienmail nicht unter der eigenen Mailadresse zu versenden, sondern mit einer Mailadresse von SoSci Survey (z.B. ''mailer@soscisurvey.de''). In der Serienmail wird
  
-  * Als Absender dennoch Ihr Name oder Ihr Unternehmen angezeigt, z.B. ''Vorname Nachname <mailer@soscisurvey.de>'' und+  * Als Absender dennoch Ihr Name oder Ihr Unternehmen angezeigt, z.B. ''%%Vorname Nachname <mailer@soscisurvey.de>%%'' und
   * Ihr E-Mail-Adresse wird in der Serienmail als Antwortadresse (//reply-to//) hinterlegt, sodass Antworten auf die E-Mail automatisch an Ihre Mailadresse gehen und nicht an SoSci Survey.   * Ihr E-Mail-Adresse wird in der Serienmail als Antwortadresse (//reply-to//) hinterlegt, sodass Antworten auf die E-Mail automatisch an Ihre Mailadresse gehen und nicht an SoSci Survey.
  
-Die generische E-Mail-Adresse können Sie direkt in der Serienmail (**Einladungen verschicken** -> **Serienmails** -> rechts die Serienmail auswählen) auswählen.+Die generische E-Mail-Adresse können Sie direkt in der Serienmail auswählen: **Einladungen verschicken** -> **Serienmails** -> rechts die Serienmail zum Bearbeiten öffnen ({{:button.edit.gif|Serienmail bearbeiten}}) -> Karteireiter //Inhalt// -> //Absender//
  
 {{:de:survey:scr.mailing-spf.from.png?nolink|Auswahl der Absenderadresse in Serienmails}} {{:de:survey:scr.mailing-spf.from.png?nolink|Auswahl der Absenderadresse in Serienmails}}
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 Natürlich möchte kein Unternehmen, dass Spam und Phising über den eigenen Mailserver verschickt wird. Deshalb ist der Zugriff auf Mailserver zugangsgeschützt. Zum Beispiel durch Benutzername und Password. Natürlich möchte kein Unternehmen, dass Spam und Phising über den eigenen Mailserver verschickt wird. Deshalb ist der Zugriff auf Mailserver zugangsgeschützt. Zum Beispiel durch Benutzername und Password.
  
-Wenn Sie einen Freemailer (gmx.de, web.de, gmail.com, ...) oder den Mailserver einer Hochschule verwenden, dann sollten Sie Serienmails __nicht__ darüber versenden. Aus zwei Gründen. Ersten sind hier sind fast immer strenge Grenzen für den Mailversand eingestellt. Der Hochschul-Mailserver erlaubt vielleicht nur 50 E-Mails pro Tag und Benutzerkonto. Schließlich möchte die Hochschule nicht, dass über ein geklautes Benutzerkonto Spam im großen Stil verschickt wird. Zweitens sollte man niemals das eigene Mailkonto in SoSci Survey eintragen, denn die Zugangsdaten werden unverschlüsselt gespeichert (s. unten).+Wenn Sie einen Freemailer (gmx.de, web.de, gmail.com, ...) oder den Mailserver einer Hochschule verwenden, dann sollten Sie Serienmails __nicht__ darüber versenden. Aus zwei Gründen. Erstens sind hier fast immer strenge Grenzen für den Mailversand eingestellt. Der Hochschul-Mailserver erlaubt vielleicht nur 50 E-Mails pro Tag und Benutzerkonto. Schließlich möchte die Hochschule nicht, dass über ein geklautes Benutzerkonto Spam im großen Stil verschickt wird. Zweitens sollte man niemals das eigene Mailkonto in SoSci Survey eintragen, denn die Zugangsdaten werden unverschlüsselt gespeichert (s. unten).
  
 Das Eintragen eines SMTP-Servers unter **Befragungsprojekt** in den **Projekt-Einstellungen** im Karteireiter //Spezielles// bei //SMTP-Server für Serienmail-Versand// bietet sich vor allem für Unternehmen an. Wenn Ihr Unternehmen einen eigenen Mailserver betreibt, lässt sich dort einfach ein neues Benutzerkonto anlegen, welches die benötigte Anzahl an E-Mails versenden darf. Das Eintragen eines SMTP-Servers unter **Befragungsprojekt** in den **Projekt-Einstellungen** im Karteireiter //Spezielles// bei //SMTP-Server für Serienmail-Versand// bietet sich vor allem für Unternehmen an. Wenn Ihr Unternehmen einen eigenen Mailserver betreibt, lässt sich dort einfach ein neues Benutzerkonto anlegen, welches die benötigte Anzahl an E-Mails versenden darf.
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   * Es besteht prinzipiell ein Risiko, dass andere Nutzer des Befragungsservers E-Mails im Namen Ihres Unternehmens versenden. Dieses Risiko ist zwar begrenzt, weil SoSci Survey die E-Mail-Adressen von Benutzerkonten validiert, aber nicht ganz auszuschließen.   * Es besteht prinzipiell ein Risiko, dass andere Nutzer des Befragungsservers E-Mails im Namen Ihres Unternehmens versenden. Dieses Risiko ist zwar begrenzt, weil SoSci Survey die E-Mail-Adressen von Benutzerkonten validiert, aber nicht ganz auszuschließen.
  
 +Falls Sie die SPF-Einträge anpassen möchten, geben Sie bitte folgende IP-Adressen für den Versand frei:
  
 +  * %%www.soscisurvey.de%%
 +    * 95.130.22.98
 +    * 2a02:2940:0:c007::98
 +  * %%s2survey.net%%
 +    * 95.130.22.100
 +    * 2a02:2940:0:c007::100
de/survey/mailing-spf.1559245468.txt.gz · Zuletzt geändert: 30.05.2019 21:44 von admin
 
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