Sehr geehrte Damen und Herren, werte Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Sie bitten, an einer wissenschaftlichen Studie
zu sprachlichen Aspekten der klinisch-forensischen Verletzungsdokumentation
teilzunehmen.
In dieser Proband:inneneninformation finden Sie alles Wesentliche zu der Studie.
Bitte lesen Sie diese Information sorgfältig durch. Bei
Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Unsere Umfrage richtet sich an:
- Ärztinnen und Ärzte aus den Fachrichtungen
Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Notfallmedizin, Allgemeinchirurgie,
Unfallchirurgie, Dermatologie
und Rechtsmedizin
-
Gesundheits-
und Krankenpfleger:innen mit der Zusatzweiterbildung
Forensic Nursing
Es sollen ca. 300 Personen an der Studie teilnehmen.
Diese Studie wird vom Institut für Rechtsmedizin des
Universitätsklinikums Düsseldorf geplant und durchgeführt. Unsere Einrichtung finanziert die Studie selbst.
Die Studie wurde der zuständigen Ethikkommission vorgelegt.
Sie hat keine Einwände erhoben.
Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Wenn Sie nicht
teilnehmen wollen oder wenn Sie später Ihre Einwilligung widerrufen, werden
Ihnen daraus keine Nachteile entstehen. Sie müssen Ihre Entscheidung auch nicht
begründen.
Warum wird diese Studie durchgeführt?
Die Dokumentation von Verletzungsfolgen nach Gewaltdelikten
ist eine der Hauptaufgaben der Rechtsmedizin, aber auch andere medizinische
Fachrichtungen können Kontakt zu einem Patientengut haben, das von Gewalt
betroffen ist oder war. Hierbei ist eine „gerichtsfeste Dokumentation“
anzustreben; das bedeutet, dass die Verletzungen zu einem späteren Zeitpunkt
anhand der Dokumentation durch das Gericht bzw. (rechts-)medizinische
Sachverständige nachvollzogen und interpretiert werden können. Sprachliche
(semantische) Ungenauigkeiten können die Interpretation von schriftlichen
Befunden erschweren. Ist die Dokumentation nicht oder nur unzureichend
nachvollziehbar, fehlt im Gerichtsverfahren ggf. ein wichtiges Beweismittel.
Wir wollen anhand einer Umfrage überprüfen, ob und in
welchem Ausmaß die Beschreibung von Verletzungen einer sprachlichen (semantischen)
Variabilität unterworfen ist und ob diese semantischen Unterschiede zu
Missverständnissen bei der Interpretation führen können.
Für diese Studie bitten wir Sie, einmalig einen anonymen
Online-Fragebogen auszufüllen. Das Ausfüllen wird etwa 10 – 30 Minuten dauern.
Gibt es einen persönlichen Nutzen durch
die Teilnahme an der Studie?
Sie werden von der Teilnahme an dieser Studie keinen persönlichen Nutzen
haben. Die Ergebnisse der Studie können jedoch in Zukunft anderen Menschen
helfen, z. B. durch eine langfristige Verbesserung der Gerichtsverwertbarkeit
klinisch-forensischer Verletzungsdokumentation.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere
Fragen habe?
Dr. med. Anna Heger
Institut für Rechtsmedizin
Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf
Email: anna.heger@hhu.de
Tel.: +49 (211) 81 19362
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