Herzlich Willkommen!
Wir freuen uns, dass Sie in das Register für Assistierte Suizide in Deutschland eintragen möchten.
Aktuell werden assistierte Suizide in Deutschland nicht
systematisch dokumentiert und statistisch erfasst. Eine verlässliche Datenbasis schafft Transparenz, denn Unklarheit
schafft Unsicherheit: bei den Menschen, die Suizidassistenz
in Anspruch nehmen möchten, deren An- und Zugehörigen sowie bei
vielen Versorgenden. Um die Lücken zu schließen, wurde dieses Register entwickelt, sodass Risikogruppen identifiziert, Prävention gestärkt und Versorgungsbedarfe erkannt werden können.
Im Weiteren wird der Begriff Suizidassistenz bzw. assistierter Suizid synonym für
Beihilfe zur Selbsttötung, Suizidbeihilfe, Sterbehilfe sowie Sterbe- und Freitodbegleitung verwendet.
In diesem Fragebogen werden unter anderem
- die soziodemographischen und klinischen Merkmale und Beweggründe für den assistierten Suizid der verstorbenen Person (Block I),
- die Rolle der Assistierenden bzw. berichterstattenden Person (Block II)
- sowie die Umstände der Durchführung der Suizidassistenz (Block III) erfasst.
Bitte tragen Sie nur Daten zu assistierten Suiziden ein, die seit 2026 in Deutschland stattgefunden haben.
Das Projekt wird von einem Forschungsverbund, bestehend aus dem LMU Klinikum München, den Universitätsklinika Köln und Düsseldorf, dem Werner-Felber-Institut e. V., der Deutschen Akademie für Suizidprävention und der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz umgesetzt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Zusätzlich möchten wir gemeinsam mit Ihnen die Bedienbarkeit des Registers testen und verbessern. Dazu haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines freiwilligen Interviews an der wissenschaftlichen Evaluation des Registers mitzuwirken. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Alle Angaben in diesem Fragebogen erfolgen selbstverständlich anonymisiert und datenschutzkonform. Weitere Informationen dazu und zum Datenschutz finden Sie in der Teilnehmerinformation.
Die Beantwortung des Fragebogens wird ca. 15 Minuten in Anspruch nehmen. Wenn mehrere Antworten angeklickt werden können, wird ausdrücklich darauf hingewiesen.
Um die Anonymität aller aufrecht zu erhalten, achten Sie bitte darauf, in den Freitextfeldern keine identifizierenden Angaben zu sich oder anderen beteiligten Personen zu machen. Bei manchen Fragen sind Infoboxen (🛈) mit weiteren Definitionen, Begriffserklärungen oder ähnlichem hinterlegt, welche sich mit einem Mausklick öffnen lassen.
Die gesammelten Informationen aus dem Register sollen in jährlichen Berichten veröffentlicht werden. Nähere Informationen dazu und zu allem Weiteren finden Sie auf der Webseite zu dem Register.


Kontakt:
Prof. Dr. med. Claudia Bausewein
claudia.bausewein@med.uni-muenchen.de
Klinik für Palliativmedizin
LMU Klinikum München