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Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Forschungsprojekt mit dem Titel „Erinnerung an die Nachwendezeit in Ostdeutschland“. Bitte lesen Sie die folgenden Informationen aufmerksam durch, bevor Sie Ihre Entscheidung zur Teilnahme an der Studie treffen.

Studienzweck

Das Forschungsprojekt befasst sich mit der gesellschaftlichen Erinnerung und Wahrnehmung der Nachwendezeit in Ostdeutschland. Die frühen 1990er Jahre waren eine Zeit großer politischer und sozialer Veränderungen, die in der öffentlichen Erinnerung unterschiedlich dargestellt werden.

Die Studie untersucht, wie Menschen mit Wohnsitz in Ostdeutschland solche historischen Darstellungen wahrnehmen und welche Eindrücke, Gedanken oder Gefühle sie dabei entwickeln.

Verantwortliche für diese Studie 

Die Studie wird durchgeführt im Rahmen der Bachelorarbeit von Emma Helene Zepter (emma.zepter@uni-bielefeld.de). Die Arbeit wird betreut von Leon Walter (M. Sc., Psych., leon.walter@uni-bielefeld.de) wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und Mitglied der Arbeitseinheit Politische Psychologie an der Universität Bielefeld. 

Studienablauf - Was genau erwartet Sie in dieser Studie?

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Online-Studie, die erfahrungsgemäß etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch nimmt. Sie richtet sich ausschließlich an Personen, die in ostdeutschen Bundesländern (ausgenommen Berlin) leben. 

Zu Beginn beantworten Sie einige Fragen zu allgemeinen gesellschaftlichen Einstellungen. Anschließend lesen Sie einen kurzen Text, der Aspekte der Nachwendezeit in Ostdeutschland beschreibt. Danach folgen Fragen dazu, wie Sie den Text wahrnehmen und welche Gedanken oder Eindrücke er bei Ihnen auslöst. Im weiteren Verlauf beantworten Sie einige zusätzliche Fragen zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Abschließend erheben wir zudem Informationen zu Ihrer Person, bspw. Alter, Geschlecht und Bildungsniveau. Die Erhebung dieser Daten dient rein statistischen Zwecken, es ist zu keinem Zeitpunkt ein Rückschluss auf Sie als Person möglich. 

Für die Teilnahme an dieser Studie ist kein besonderes geschichtliches Vorwissen erforderlich - es geht um Ihre persönliche Meinung. 

Nutzen und Risiken

Mit der Teilnahme an der Studie leisten Sie einen Beitrag zum psychologischen Verständnis zur Erinnerung an die Nachwendezeit in Ostdeutschland. Mit der Teilnahme sind keine vorhersehbaren Nutzen, Nachteile oder Risiken verbunden.

Freiwilligkeit 

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig, Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an dieser Studie beenden, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. 

Datenschutz und Datennutzung 

Die im Rahmen dieser Studie erhobenen Daten werden vertraulich behandelt. Bis zum Ende dieser Sitzung haben Sie die Möglichkeit, der Speicherung Ihrer Daten durch Abbruch der Studie zu widersprechen. Sie können dies einfach durch das Betätigen des Buttons "Abbrechen und alle Angaben löschen" am Ende jeder Seite tun. Ihre Daten werden dann gelöscht. Am Ende der Studie erhalten Sie außerdem die Möglichkeit, Ihr Einverständnis zum Verwenden Ihrer Daten zurückzuziehen. Im Nachhinein, also nach Abschicken des Fragebogens, ist die Löschung der Daten technisch nicht mehr möglich, da wir Ihre Daten in anonymisierter Form speichern. Die Studienergebnisse werden ggf. in zusammengefasster Form z.B. in wissenschaftlichen Fachzeitschriften oder auf Konferenzen veröffentlicht. Nach Abschluss der Studie werden die erhobenen Forschungsdaten außerdem ggf. in anonymisierter Form über ein geeignetes Datenarchiv öffentlich zugänglich gemacht. Zweck, Art und Umfang der potentiellen Nachnutzung sind derzeit noch nicht absehbar. Die Daten werden nur in einer Form veröffentlicht, die zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf einzelne/konkrete Personen zulässt. Mit diesem Vorgehen folgt die Studie den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Qualitätssicherung der Forschung.



Bitte wählen Sie die beiden untenstehenden Felder aus, um Ihr Einverständnis zur Teilnahme an dieser Studie zu geben.