0% ausgefüllt

Herzlich Willkommen!

Sehr geehrte Studieninteressentin, sehr geehrter Studieninteressent,

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Online-Umfrage!

Es rauscht, es pfeift, es brummt - Sie kennen das nur zu gut? Tinnitus ist ein sehr häufiges Phänomen in unserer Bevölkerung. Wenngleich sich viele Betroffene mit der Zeit relativ gut an den Tinnitus gewöhnen, wird von einem bedeutsamen Teil der Betroffenen der Tinnitus dauerhaft als stark belastend erlebt. Verschiedene Lebensbereiche wie das Hören, der Schlaf oder die Konzentration sind häufig beeinträchtigt und schränken somit die Lebensqualität deutlich ein. Es gibt bereits einige Fragebögen, die den Belastungsgrad bei Tinnitusbetroffenen erfragen. Es gibt hingegen nur wenige Fragebögen, die die durch den Tinnitus entstandene Beeinträchtigung in ganz verschiedenen Lebens- und Funktionsbereichen erfassen. Daher wurde hierfür im englischen Sprachraum ein neuer Fragebogen entwickelt, der Tinnitus-Functional-Index (TFI, Meikle et al., 2012).

Um den TFI in Deutschland einzuführen, wurde dieser Fragebogen kürzlich an der Charité Berlin ins Deutsche übersetzt und in einer ersten Studie hinsichtlich seiner Praktikabilität untersucht (Brüggemann et al., 2017). Ein Forscherteam der Arbeitsgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg möchte nun in einer wissenschaftlichen Studie die kürzlich veröffentlichte deutsche Version dieses Fragebogens an einer weiteren Stichprobe von Tinnitusbetroffenen überprüfen.

Die folgende Online-Umfrage findet im Rahmen dieser Studie zur Überprüfung dieses Fragebogens statt. Um ein möglichst aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, möchten wir Personen mit unterschiedlicher Dauer und unterschiedlichem Schweregrad des Tinnitus untersuchen.

Wir suchen Personen, die einen Tinnitus haben, über gute Deutschkenntnisse verfügen und mindestens 18 Jahre alt sind. Wenn Sie diese Kriterien erfüllen, freuen wir uns, wenn Sie an unserer Online-Erhebung teilnehmen! Die Teilnahme wird maximal 20-25 Minuten in Anspruch nehmen.



Eva Hüttenrauch, Fachbereich Psychologie, Philipps-Universität Marburg