Nicht nur spektakuläre Fälle der Kindesmisshandlung in den Medien lassen aufhorchen, auch in der alltäglichen zahnärztlichen Routine tauchen kindliche Patienten auf, bei denen dentale Vernachlässigung oder andere Formen der Kindeswohlgefährdung sichtbar sind. 

Es liegen in Deutschland keine Zahlen zur Prävalenz von dentaler Vernachlässigung vor und wie in den Praxen damit umgegangen wird. Zudem ist unklar, welche Hilfen die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen benötigen, um angemessen zu reagieren. 

Die Studie wird durchgeführt von den Zentren für Medizinische Psychologie und für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Der Fokus dieser Befragung liegt auf dentaler Vernachlässigung und das Ziel ist es, am Ende geeignete Handlungsempfehlungen zu formulieren.

Ein positives Votum der Ethikkommission des UKEs liegt natürlich vor. Alle Antworten werden anonymisiert auf dem verschlüsselten Server des UKEs gespeichert und nach 10 Jahren automatisch gelöscht. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der nächsten Seite. Die Dauer für das Ausfüllen des Fragebogens beträgt ca. 5-10 Minuten. 

Es ergeben sich für Sie persönlich weder Vor- noch Nachteile durch das Beantworten des Fragebogens. Allerdings können Ihre Antworten zu mehr Verständnis des Themas und einer Verbesserung der Versorgung betroffener Kinder und Jugendlicher beitragen. 


Mit freundlichen Grüßen, 

PD Dr. Pawils (Forschungsgruppenleiterin im Zentrum für Psychosoziale Medizin des UKEs)

Dr. Lemke (Oberarzt im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des UKEs)

Tom Lindeman (Assistenzzahnarzt in Hamburg)


PD Dr. Silke Pawils, Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Hamburg