Sehr geehrte Teilnehmende,
wir bedanken uns ganz herzlich, dass Sie sich bereit erklärt haben, an dieser Befragung teilzunehmen.
Dies ist eine Online-Befragung im Rahmen eines Promotionsprojekts an der Deutschen Hochschule der Polizei zum Thema "Sexualität und Strafrecht – Schnittstellen im Hinblick auf eine sich wandelnde Sexualmoral und ein daraus resultierender möglicher Reformbedarf des aktuellen Strafrechts“. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 20 Minuten, umfasst mehrere Themenbereiche, ist abwechslungsreich gestaltet und absolut freiwillig. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, den Fragebogen bis zum Ende auszufüllen. Abgebrochene Fragebögen können nicht in die Auswertung mit einfließen.
In den letzten Jahrzehnten haben sich gesellschaftliche Vorstellungen von Sexualität, Einvernehmlichkeit und Grenzziehung deutlich verändert. Gerade im Bereich einvernehmlicher, aber potenziell riskanter Sexualpraktiken sowie im Hinblick auf die Voraussetzungen an das Einverständnis, entstehen komplexe strafrechtliche und ethische Fragen. Inwiefern entspricht dahin gehend das geltende Strafrecht noch dem heutigen Verständnis von Sexualität, Konsens, Selbstbestimmung und persönlicher Freiheit? Die Untersuchung widmet sich genau diesen Schnittstellen, um empirisch zu prüfen, ob und in welchem Umfang ein Reformbedarf des Strafrechts besteht.
Zu diesem speziellen Thema gibt es allgemein, aber auch v. a. aus polizeilicher Sicht, bisher wenige Erkenntnisse, weshalb jede Teilnahme hilft. Um einer möglichen Sorge im Vorfeld entgegenzuwirken: Diese Untersuchung dient der objektiven Aufklärung aller Parteien, sowohl bei der Polizei als auch bei BDSM/Fetisch-Interessierten. Ziel ist ausdrücklich nicht die Kriminalisierung der BDSM/Fetisch-Szene, sondern deren differenzierte wissenschaftliche Betrachtung.
Weiterhin kann im Namen der Deutschen Hochschule der Polizei zugesichert werden, dass alle Ergebnisse absolut anonymisiert (keine Erfassung der IP-Adresse o. ä.) gespeichert und ausgewertet werden. Es werden keine direkt oder mittelbar identifizierbaren personenbezogenen Daten erhoben. Es geht bei dieser Untersuchung nicht um Ergebnisse einzelner Personen und es ist kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich.
Bitte antworten Sie wahrheitsgemäß. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Nur so können wir objektive Erkenntnisse generieren.
Für Ihre Beteiligung bedanken wir uns vielmals!
Mit freundlichen Grüßen
Andres Wißner
Deutsche Hochschule der Polizei
Zum Roten Berge 18 – 24
48165 Münster
andres.wissner.promotion@dhpol.de