Finanzielle Toxizität unter Kopf-Hals-Tumorerkrankten- wichtig, aber oft übersehen.
Liebe Patientinnen und Patienten,
Patient*innen, bei denen Kopf-Hals-Tumore diagnostiziert werden, durchlaufen meist eine Kombination aus Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie. Diese multimodale Therapie ist mit erheblichen langfristigen Nebenwirkungen verbunden. Darüber hinaus kann die Behandlung erhebliche Eigenkosten und eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit mit sich bringen, was sich negativ auf die finanzielle Situation der Erkrankten auswirken kann. Dies wiederum kann mit psychischem Stress, sozialer Isolation und einer geringeren Lebensqualität einhergehen.
Der Begriff „finanzielle Toxizität“ beschreibt eine finanzielle Belastung, die direkt oder indirekt durch die medizinische Versorgung verursacht wird. Viele Krebspatient*innen erleben behandlungsbedingte finanzielle Belastungen, die von emotionalen Stress bis hin zur vollständigen Insolvenz reichen können. Patient*innen, die unter extremer finanzieller Not leiden, haben eine schlechtere Lebensqualität.
Dieser wichtige Aspekt der Betroffenen wird aktuell in Deutschland noch zu wenig berücksichtigt. Wir möchten das mit unserem Projekt "Erfassung der finanziellen Toxizität bei Kopf-Hals-Tumorpatient*innen – eine Querschnittsstudie" ändern!
Um zu erkennen, wie wir als behandelnde Ärzte und Ärztinnen unsere Patienten und Patientinnen mithilfe von zusätzlichen Angeboten und Kooperation mit Sozialdienst oder Krebshilfe unterstützen können, müssen wir zunächst herausfinden, wo es Versorgungslücken gibt.
Deshalb sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen – wir würden uns freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen würden. Der zeitliche Umfang der Umfrage beträgt knapp 10 – 15 min. Alle Daten werden anonymisiert erfasst. Das heißt, es kann nicht zurückverfolgt werden, wer die Umfrage ausgefüllt hat. Alle erhobenen Daten unterliegen der DSVGO.
Mit Weiterklicken stimmen Sie einer Teilnahme an unserer Umfrage zu und werden zum Fragebogen weitergeleitet.
Wir danken Ihnen für Ihre Teilnahme an unserem Projekt.
Judith Büntzel/Patricia Scharfenberg