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Sehr geehrte Studienteilnehmende,


vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für unsere Umfrage zum Thema „Auswirkungen von Geburtstraumatisierung auf die psychische Gesundheit von Müttern sowie auf die Mutter-Kind-Interaktion“ nehmen! Wir danken Ihnen für Ihr Interesse. Im Folgenden möchten wir Sie ausführlich über den Sinn und Zweck der Studie sowie deren Ablauf informieren. Bitte nehmen Sie sich Zeit, die nachfolgenden Informationen sorgfältig durchzulesen, bevor Sie sich für die Teilnahme an der Umfrage entscheiden.


Beschreibung des Forschungsvorhabens

In dieser Umfrage geht es um die psychischen Belastungen, die infolge einer belastenden Geburtserfahrung entstehen können, sowie deren Einfluss auf die Mutter-Kind-Bindung. Die Ergebnisse dieser Umfrage können langfristig helfen, zu verstehen, welche Rolle die psychischen Belastungen der Mutter bei einer Geburt für die Mutter-Kind-Interaktion spielen.
Die Teilnahme richtet sich hier an die gebärende Person. Der Begriff „Mutter“ wird für diese Studie als Sammelbegriff für alle Personen, die ein Geburtserlebnis hatten, verwendet und schließt ausdrücklich auch trans* und nicht-binäre Menschen ein.
Langfristig kann ein solches Wissen dabei helfen, präventive Maßnahmen, geeignete Therapiemaßnahmen sowie weitere Hilfsangebote zu schaffen, um Menschen in einer solchen Situation bestmöglich zu unterstützen. An der Studie können Personen im Alter von mindestens 18 Jahren teilnehmen, die ein Kind oder mehrere Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren haben und eine Geburt erlebt haben.


Inhalt, Ablauf und Zweck der Studie

Die folgende Untersuchung besteht zunächst aus einem 5-minütigen Online-Screening, in dem die Einschlusskriterien der Studie mithilfe eines kurzen Fragebogens erfasst werden. Es kann sein, dass bestimmte Angaben von Ihnen nicht zu unseren Einschlusskriterien passen und die Untersuchung daher nach diesem Screening für Sie beendet wird. Wir bitten um Ihr Verständnis. Sollte kein Ausschlusskriterium vorliegen, beginnt direkt im Anschluss der zweite Teil der Studie. Dieser besteht aus einer Reihe von Fragebögen, deren Bearbeitung ca. 45 Minuten dauert. Dabei geht es um Angaben zu Ihrer Person (z. B. Geschlecht, Alter), Informationen zu belastenden Situationen während der Geburt, Angaben zu anderen belastenden Lebensereignissen, Fragen zu Triggersituationen, Angaben zu Ihrer Bindungsqualität, zu Ihrem psychischen Befinden sowie zur Inanspruchnahme professioneller Hilfe. Wir bitten Sie, jede einzelne Instruktion aufmerksam zu lesen und alle Fragebögen vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen.


Wer kann an dieser Umfrage teilnehmen?

Für eine Teilnahme müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein, ein oder mehrere Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren haben und eine Geburt erlebt haben. Eine Teilnahme ist nicht möglich, wenn Sie an einer bipolaren Störung oder einer psychotischen Störung leiden. Auch bei aktuellen Alkohol- bzw. Substanzkonsumstörungen ist keine Teilnahme möglich. Wir bitten Sie außerdem, nicht an der Studie teilzunehmen, wenn Sie aktuell Todessehnsucht oder Suizidgedanken haben. Auch wenn Sie sich selbst verletzen (z. B. Schnitt- oder Brandwunden zufügen), bitten wir Sie dringend, nicht an dieser Befragung teilzunehmen. Die genannten Ein- und Ausschlusskriterien werden im Rahmen des Online-Screenings näher eingeholt.


Information zu Risiken und Belastungen

Die Teilnahme an dieser Studie ist mit keinerlei Risiken für Ihre Gesundheit verbunden. Einige Fragen dieser Untersuchung beziehen sich jedoch auf belastende Lebensereignisse. Wir wissen, dass es nicht einfach ist, über solche Ereignisse nachzudenken oder sie zu berichten. Die Teilnahme an unserer Untersuchung kann daher möglicherweise negative Gefühle bei Ihnen auslösen – auch wenn bei Ihnen keine Ausschlusskriterien vorliegen. Diese sind erfahrungsgemäß vorübergehender Natur. Sollte die Studienteilnahme bei Ihnen jedoch zu anhaltenden Belastungen führen, bitten wir Sie, Kontakt mit der Studienleitung aufzunehmen (asemm@psy.lmu.de). Dann werden wir weitere mögliche Schritte mit Ihnen besprechen und Ihnen ggf. entsprechende Kontakte von Behandelnden vermitteln. Zudem empfehlen wir Ihnen bei starker oder anhaltender psychischer Belastung Ihre:n Hausarzt/ Hausärztin oder einen Psychotherapeuten/ eine Psychotherapeutin zu kontaktieren. Für den Fall einer psychischen Krise möchten wir Sie außerdem auf folgende Anlaufstellen verweisen:

  • Soforthilfe der „TelefonSeelsorge“ unter den Rufnummern: 0800 -1110111 und 0800-1110222; Krisendienste Bayern (0800-655 3000 oder https://krisendienste.bayern/); Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117. Alle Hotlines sind täglich 24 Stunden lang erreichbar, anonym und kostenlos.
  • Unter folgendem Link können Sie außerdem Krisendienste und Beratungsstellen in Ihrer Umgebung finden: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/hilfe
  • Darüber hinaus leistet der Rettungsdienst in akuten Krisen Ersthilfe in kürzester Zeit, Telefonnummer: 112


Zu erhebende Daten

Im Rahmen der Studie werden keine personenbezogenen Daten erhoben – alle Angaben, die Sie machen, sind anonym. Die Erhebung anonymisierter Daten in der Befragung ist zur Klärung der Forschungsfrage unabdingbar.


Speicherung und Weitergabe der Daten, Beteiligte, Datenflüsse und speichernde Stellen

Die von Beginn an vollständig anonymen Daten dieser Studie werden von der Projektarbeitsgruppe (unter Leitung von Dr. Anamaria Semm) erhoben und auf universitätsinternen Servern gespeichert. Die Datenerhebung und -auswertung werden u. a. von Student:innen im Rahmen von Abschlussarbeiten durchgeführt. Die Projektleitung achtet auf die Einhaltung des Datenschutzes. Die Erhebungssoftware „SoSciSurvey“ erhebt und speichert Ihre Daten DSGVO-konform. Die erhobenen Daten werden ausschließlich auf dem Server der LMU München verarbeitet, der höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt. Es werden keine IP-Adressen der Teilnehmer:innen gespeichert. Die Ergebnisse und Primärdaten dieser Studie werden als wissenschaftliche Publikation veröffentlicht. Dies geschieht in vollständig anonymisierter Form, d. h. ohne, dass die Daten den jeweiligen Teilnehmer:innen an der Studie zugeordnet werden können. Die vollständig anonymisierten Daten dieser Studie werden als "open data" in einem sicheren, internetbasierten Repositorium namens Open Science Framework (https://osf.io/) zugänglich gemacht. Damit folgt diese Studie den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Qualitätssicherung hinsichtlich Nachprüfbarkeit und Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse sowie der optimalen Datennachnutzung.


Konkrete Dauer der Speicherung

Da die Daten vollständig anonym erhoben und gespeichert werden, ist eine Löschung der Daten nach vollständiger Teilnahme und Ihrer Zustimmung, dass wir die Daten verwenden dürfen, nicht mehr möglich. Eine Löschung der Daten ist überdies nicht vorgesehen.


Rechtsgrundlage

Die Rechtsgrundlage zur Verarbeitung der genannten personenbezogenen Daten bildet die Einwilligung gemäß Art. 6 (1) Buchstabe a EU-DSGVO im zweiten Teil dieses Dokumentes.


Freiwilligkeit und Widerruf der Teilnahme

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können Ihre Teilnahme jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden. Daraus entstehen Ihnen keine Nachteile.


Namen, Kontaktdaten des Verantwortlichen

Die Verantwortung für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten hat:
Dr. Anamaria Semm
Klinische Psychologie und Psychotherapie
Leopoldstr. 13, 80802 München
Telefon: 089/2180 5173
E-Mail: Asemm@psy.lmu.de


Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Behördlicher Datenschutzbeauftragter der Universität München:
Herr Dr. jur. Marco Wehling, LL.M.
Tel.: +49 (0) 89 2180 – 2414
Email: Datenschutz@Verwaltung.Uni-Muenchen.de


Hinweis auf Rechte der Betroffenen

Gemäß Art. 13 II b der Datenschutzgrundverordnung haben Sie das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO und §34 BDSG), Widerspruch (Art. 21 DSGVO und §36 BDSG), Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO und §35 BDSG), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSGVO). Möchten Sie eins dieser Rechte in Anspruch nehmen, wenden Sie sich bitte an den Datenschutzbeauftragten der LMU.


Behördlicher Datenschutzbeauftragter der Universität München

Herr Dr. jur. Marco Wehling, LL.M.
Tel.: +49 (0) 89 2180 – 2414
Email: Datenschutz@Verwaltung.Uni-Muenchen.de


Weiterhin haben Sie das Recht, Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einzulegen

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
Promenade 27, 91522 Ansbach
Telefon: +49 (0) 981 53 1300
E-Mail: Poststelle@lda.bayern.de
Online-Beschwerdeformular bei Datenschutzverstößen: https://www.lda.bayern.de/de/beschwerde.html

Hiermit versichere ich, die oben beschriebenen Teilnahmeinformationen gelesen und verstanden zu haben und mit den genannten Bedingungen einverstanden zu sein. Hiermit willige ich freiwillig in die Erhebung und Verarbeitung meiner anonymen Daten ein. Ich wurde ausreichend informiert und hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ich stimme zu, dass meine Daten in anonymisierter Form zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet werden.

Bitte setzen Sie ein Kreuz an die entsprechende Stelle.