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Umfrage zur Umsiedlung von Fledermäusen

Immer wieder kommt es, zumeist im Rahmen von Eingriffsplanungen und Sanierungsmaßnahmen, zu Versuchen Fledermäuse verschiedener Arten umzusiedeln. Selten werden Berichte oder Beschreibungen von Umsiedlungen veröffentlicht, insbesondere dann nicht, wenn sie nicht gelungen sind. Neben der Umsiedlung einer Wochenstubenkolonie der Kleinen Hufeisennase, dem Meininger Fledermausturm und einer Umsiedlung einer Mausohrwochenstube in Hessen sind viele Versuche nur anekdotisch überliefert. Folglich fällt es schwer, die Erfolgsaussichten solcher Maßnahmen einzuschätzen.

Mit dieser Umfrage soll ein Überblick erarbeitet werden, welche Umsiedlungsversuche im deutschsprachigen Raum an welchen Fledermausarten durchgeführt wurden und ob diese erfolgreich waren. Ihre Antworten sollen helfen eine bessere Grundlage für Entscheidungen von Genehmigungsbehörden, Naturschutzverbänden etc. zu schaffen.

In diesem Zusammenhang interessieren uns Umsiedlungen von Sommer- und Wintergesellschaften aller Fledermausarten in verschiedenen Habitaten (Dachböden, Spalten in Außenbereich von Gebäuden, Baumquartiere im Winter, Keller, Bunker, Tunnel, Höhlen, Bergwerke, Brückenbauwerke im Sommer und Winter). Darunter fallen auch Ersatzquartiere innerhalb eines Bauwerks, z.B. Ersatzkästen für den Wegfall von Gewölbespalten in Brücken oder ähnliches. Ausgenommen sind lediglich Fledermauskästen, die als Ersatz für weggefallene Baumquartiere im Sommer installiert wurden.

Für die Umfrage ist es unerheblich, ob Sie direkt an einer Umsiedlung teilgenommen haben, oder fundiertes Wissen darüber besitzen. Gegebenenfalls abgegebene personenbezogene Daten werden bei der Auswertung und einer späteren Veröffentlichung anonymisiert. Auch geographische Bezüge werden soweit zusammengefasst oder generalisiert, dass keine indirekten Rückschlüsse mehr möglich sind. Der online-Fragebogen ist bis zum 30. September 2017 freigeschaltet.

Die Beantwortung aller Fragen dauert maximal 15 Minuten.

Wenn Sie Angaben zu mehreren Umsiedlungen machen können, ist es notwendig, für jede Maßnahme getrennt diese Umfragebogen auszufüllen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Falls Rückfragen bestehen, richten Sie diese bitte an: fledermaus@uni-trier.de.


Bei Fragen, Anregungen oder Problemen erreichen Sie uns unter fledermaus@uni-trier.de - Ein Projekt der Biogeographie, Universität Trier – 2017