Teilnehmerinformation

Evaluation der Auswirkungen des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG)

Es freut uns sehr, dass Sie sich für die Teilnahme an unserer Studie zum Thema „Evaluation der Auswirkungen des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG)“ interessieren!

Worum geht es bei dieser Studie?

Neue psychoaktive Substanzen (NPS; auch „Legal Highs“) sind Stoffe, die zum Teil eigens dafür hergestellt wurden, die Wirkung von bekannten Drogen, wie Cannabis, MDMA oder Speed, nachzuahmen. Häufig werden NPS als „Räucher-/Kräutermischungen“, „Badesalze“ oder „Research Chemicals“ angeboten. Bevor das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) in Kraft getreten ist, wurden immer mehr dieser Stoffe hergestellt, verkauft und konsumiert, da sie oft gesetzlich nicht direkt verboten waren und dennoch eine ähnliche Wirkung wie illegale Drogen haben. Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und um eine zunehmende Verbreitung von NPS zu stoppen, gibt es seit Herbst 2016 ein neues Gesetz - das NpSG. Ziel unserer Studie ist es, die beabsichtigten und unbeabsichtigten Auswirkungen dieses Gesetzes zu untersuchen.

An wen richtet sich die Studie?

An Personen, die innerhalb der letzten 12 Monate NPS konsumiert haben.

Wie ist der Ablauf?

Die Befragung umfasst zwei Teile, die insgesamt ca. eine Stunde dauern werden. Der erste Teil besteht aus einem Online-Fragebogen, den Sie auf den folgenden Seiten finden (ca. 15 Minuten). Im Anschluss daran möchten wir Sie zum zweiten Teil einladen, einem darauf aufbauenden persönlichen oder telefonischen Interview. Dieses beinhaltet Fragen zu möglichen Veränderungen Ihres NPS-Konsumverhaltens, zu Ihren Konsummotiven sowie zu Ihrer Meinung und Ihren Erwartungen bezüglich des neuen Gesetzes. Das Interview wird auf Tonband bzw. digitalem Datenträger aufgezeichnet. Die Aufnahmen dienen dazu, die Daten angemessen auswerten zu können und werden ausschließlich zum Zweck dieser Studie verwendet.

Was bekommen Sie für Ihre Teilnahme?

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an beiden Teilen der Befragung (Fragebogen und Interview) erhalten Sie 20 € in Form eines Gutscheins (Sie können sich zum Beispiel für einen Gutschein von Amazon.de, MediaMarkt, H&M usw. entscheiden). Dieser wird Ihnen nach einem persönlichen Interview direkt ausgehändigt oder nach Durchführung eines telefonischen Interviews per E-Mail zugeschickt. Wenn Sie die Teilnahme an der Befragung vorzeitig beenden, besteht kein Anspruch auf eine Vergütung, auch nicht auf eine anteilige.     

An wen können Sie sich wenden, wenn Sie Fragen haben?

Sollten Sie zum Ablauf der Studie noch Fragen haben oder sich bei der Bearbeitung des Fragebogens Unklarheiten ergeben, wenden Sie sich bitte an die unten genannte E-Mail-Adresse. Falls Sie bezüglich des Interviews Fragen haben, fragen Sie bitte die zuständige Projektmitarbeiterin/den zuständigen Projektmitarbeiter (siehe Ende des Fragebogens). Die Projektmitarbeiter, die die Interviews durchführen, wurden geschult, auftretende Belastungen zu erkennen und anhand entsprechender Notfallpläne zu reagieren. Sollten sich im Verlauf des Interviews Hinweise auf einen Substanzmissbrauch oder eine Abhängigkeit von einer oder mehreren Substanzen ergeben, empfehlen wir Ihnen gerne eine psychotherapeutische Einrichtung, eine Suchtberatungsstelle o.Ä. in Ihrer Nähe.

Freiwilligkeit und Anonymität

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an der Befragung beenden, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. In diesem Fall werden alle bis dahin angefallenen Daten gelöscht. Die im Rahmen dieser Studie erhobenen Daten und persönlichen Mitteilungen werden vertraulich behandelt. Alle Projektmitarbeiter, die durch direkten Kontakt mit Ihnen über personenbezogene Daten verfügen oder an der Auswertung der Interviews beteiligt sind, unterliegen der Schweigepflicht. Zudem werden die Daten anonymisiert, d.h., die Daten können danach keiner bestimmten Person mehr zugeordnet werden.

Was passiert mit Ihren Daten?

Die Daten werden ausschließlich zum Zweck dieser Studie verwendet. Die Speicherung und Auswertung der oben beschriebenen Daten erfolgt pseudonymisiert am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS)/an der Technischen Universität Chemnitz und/oder am IFT Institut für Therapieforschung in München unter Verwendung eines Identifikationscodes und ohne Angabe Ihres Namens oder Ihrer Kontaktdaten. Auf einem passwortgeschützten Datenträger, der in einem abgeschlossenen Schrank aufbewahrt wird, befindet sich eine Kodierliste, die (ggf. Ihren Namen und) Ihre Kontaktdaten mit dem Code verbindet. Diese Kodierliste ist nur den der Schweigepflicht unterliegenden Projektmitarbeitern sowie dem Projektleiter zugänglich, das heißt, ausschließlich diese Personen können die erhobenen Daten (ggf. mit Ihrem Namen und) mit Ihren Kontaktdaten in Verbindung bringen. Nach Fertigstellung des Studienberichts, d.h. spätestens am 31. August 2019, wird die Kodierliste vernichtet, womit Ihre Daten anonymisiert sind. Dies bedeutet, dass es niemandem mehr möglich sein wird, die erhobenen Daten mit Ihrer Person in Verbindung zu bringen. Die Aufbewahrungsfrist für die vollständig anonymisierten Daten beträgt mindestens 10 Jahre nach Erscheinen des Studienberichts. Solange die Kodierliste existiert, können Sie die Löschung aller von Ihnen erhobenen Daten verlangen. Sobald die Kodierliste gelöscht ist, kann Ihr Datensatz jedoch nicht mehr identifiziert werden, weshalb die Löschung Ihrer Daten nur bis zu diesem Zeitpunkt möglich ist.

           

 

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