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Umfrage unter Berliner Gesundheitsfachkräften zur Patient*innenversorgung nach Gewalt in Paarbeziehungen


Wir bitten Sie herzlich um Ihre Teilnahme an unserer Untersuchung. Wir fragen nach Ihren beruflichen Erfahrungen und nach Ihren Einschätzungen im Umgang mit dem Thema bzw. mit Betroffenen von Gewalt in Paarbeziehungen. Ihre Antworten sind von hoher Bedeutung um hilfreiche Angebote für Mitarbeitende der Gesundheitsversorgung in Berlin zu entwickeln.
Die Beantwortung wird ca. 5 bis 10 Minuten dauern. Für eine bessere Darstellung des Fragebogens am Handy drehen Sie es bitte in die Horizontale.

Warum wird diese Umfrage durchgeführt?
Wenn wir in dieser Umfrage von "Gewalt in Paarbeziehungen" sprechen, meinen wir Gewalt zwischen erwachsenen Personen, die in einer intimen Beziehung zueinander stehen oder standen. In aller Regel werden verschiedenste Formen von Gewalt ausgeübt: körperliche, sexuelle, emotionale, ökonomische und zunehmend auch digitale. Gewalt in Paarbeziehungen ist auch in Deutschland erschreckend häufig und kann mit weitreichenden gesundheitlichen und sozialen Folgen für die Betroffenen verbunden sein. Überwiegend sind Frauen betroffen, aber auch Männer berichten darüber.
Erleben Kinder Gewalt in der elterlichen Beziehung mit, sind sie davon immer mitbetroffen.
Als Mitarbeiter*in der Gesundheitsversorgung sind Sie für viele Betroffenen die erste, nicht selten auch die einzige außenstehende Person, die die Folgen der Gewalt sieht und eine professionelle Ansprechpartner*in sein kann. Sie können eine erste Unterstützung leisten und Wege in das spezialisierte Hilfesystem bahnen. 

Was passiert mit den Ergebnissen der Umfrage?
Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die weitere Arbeit des Runden Tisches Berlin - Gesundheitsversorgung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt (RTB; s.u.) ein. Sie erhellen den Handlungsbedarf und geben konkrete Hinweise, wie Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen konkret
unterstützt werden können und die Versorgung für Betroffene weiter verbessert werden kann. Öffentlich präsentiert werden die Ergebnisse erstmals am 25.11.2021 im Rahmen eines Aktionstages des Runden Tisches. 

Wer führt die Umfrage durch? 
Verantwortet wird die Umfrage von der Geschäftsstelle des Runden Tischs Berlin. Im Interesse einer hohen wissenschaftlichen Qualität wird sie gemeinsam mit Frau Prof. Petra J. Brzank, Hochschule Nordhausen, umgesetzt. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per Email an die
Geschäftsstelle des Runden Tischs: RunderTisch@signal-intervention.de.
Der Runde Tisch ist ein Projekt der Senatsverwaltung für Gesundheit. Beteiligt sind wichtige Organisationen des Berliner Gesundheitswesens, darunter die Kammern, einzelne Berufsverbände und Interessenvertretungen. Gemeinsam setzen sich die Mitglieder für eine bestmögliche gesundheitliche Versorgung von Betroffenen häuslicher und sexueller Gewalt sowie die Umsetzung der jeweiligen Empfehlungen der WHO-Leitlinien (2013) ein. Weitere Informationen unter https://www.signal-intervention.de/geschaeftsstelle-des-runden-tischs-berlin.

Was geschieht mit Ihren Angaben?
Die Befragung, Auswertung sowie Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt vollständig anonymisiert. Ihre IP-Adresse wird nicht gespeichert. Alle Angaben werden gemäß dem Datenschutzgesetz vertraulich behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und nur für Forschungszwecke verwendet. Mit der Beantwortung der Fragen erklären Sie Ihr Einverständnis mit der anonymen Auswertung und Veröffentlichung nach der DGSVO.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Bereitschaft zur Teilnahme und für Ihre Zeit!

Karin Wieners und Marion Winterholler für die Geschäftsstelle des RTB sowie
Prof. Dr. Petra J. Brzank vom ISRV der Hochschule Nordhausen



Prof. Dr. Petra J. Brzank, Berlin / Nordhausen – 2021